Die erste Beratung2009 gab es nach einer längeren Pause bedingt durch Umstrukturierungen im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen auf Einladung der tschechischen Seite am 16.04.2009 in Liberec.
Schwerpunkt war der „Plan der Flussbereiches der oberen und mittleren Elbe“ mit Ausrichtung auf den Teilbereich der Lausitzer Neiße. Die Realisierung des Plans wird wesentliche Auswirkungen auf Qualität und Menge des Oberflächen- und Grundwassers der Neiße und damit auf die Nutzung in den folgenden Jahren haben.
Geplant sind drei sechsjährige Zyklen von 2009-2015, 2015-2021 und 2021-2027.
Im Einklang mit der entsprechenden Richtlinie des Landwirtschaftsministeriums der Tschechischen Republik wird der Plan in folgende Kapitel gegliedert:
Beschreibung des Flussgebietes; Nutzung des Wassers und die Auswirkungen der Wassernutzung auf den Zustand des Wassers; Zustand und Schutz der Wasserkörper; Hochwasserschutz und Wasserhaushalt der Landschaft ; Schätzung der Auswirkungen der Maßnahmen; Wirtschaftliche Analyse
Die Wassergüte der Lausitzer Neiße im Grenzprofil Hrádek nad Nisou wird seit 1963 verfolgt und zeigt eine Verbesserung auf zur Zeit Stufe 3.
Für das Jahr 2009 wurden folgende Themen vorgeschlagen:
Befassung mit den Uferbereichen der Fliessgewässer; Verhinderung der Verbreitung invasiver Pflanzenarten entlang der Fliessgewässer; Bedingungen für die Erschließung der Lausitzer Neiße für touristische Zwecke; Erfüllung der Wasserrahmenrichtlinie der EU Nr. (EG) 2000/60 Hochwasserschutz – Problematik eines gemeinsamen Hochwasserschutzplans der Städte Zgorzelec und Görlitz; Erfahrungsaustausch; Öffentlichkeitsarbeit.
Die nächste Beratung der euroregionalen Expertengruppe findet am 9. Juli 2009 um 10.00 Uhr in Görlitz statt.
